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Samstag, 22.08.2020

Flügelrad-Tour nach Lethmathe

Am 22. August ist ein Ausflug nach Lethmathe mit einem Besuch der Dechenhöhle vorgesehen. Folgender Ablauf wurde von Volker und Erwin, die die Tour organisieren, geplant:

Wir treffen uns um 10:00 Uhr im Kölner Hauptbahnhof und fahren um 10:21 Uhr (Abfahrt Köln/Messe-Deutz 10:25 Uhr) mit dem RE 7 nach Schwerte - Zustieg ist auch in Wuppertal möglich. Von Schwerte aus geht's um 11:45 Uhr mit der RB 53 Ardey-Bahn nach Iserlohn und von dort mit dem Ruhr-Sieg-Express weiter nach Lethmathe.

In Lethmathe kehren wir im Café & Bistro Bahnsteig 42 ein (www.bahnsteig42.de). Das Bistro wird von der Diakonie Mark-Ruhr und den Iserlohner Werkstätten betrieben und ist ein gefördertes Inklusionsprojekt, in dem Behinderte und Nichtbehinderte gemeinsam arbeiten. Daher sind die Preise moderat, kein Gericht kostet mehr als 9 Euro.

Gegen 14:30 Uhr soll es weiter gehen. Wir fahren dann eine Station weiter zum Haltepunkt Lethmathe Dechenhöhle. Dort besuchen wir im Rahmen einer Führung die Dechenhöhle (www.dechenhoehle.de), eine der schönsten Tropfsteinhöhlen Deutschlands mit dem vollständigen Skelett eines Höhlenbären. Angeschlossen ist das Deutsche Höhlenmuseum. Eintritt: 8 Euro, Dauer der Führung 40 min., Gehstrecke 800 m , festes Schuhwerk erforderlich. Danach können wir noch für Kaffee/Kuchen und/oder Eis einkehren.

Für die Rückfahrt bietet sich an 16:53 Uhr ab Dechenhöhle, mit Umstieg in Hagen erreicht man Köln Hbf um 18:38 Uhr.

Anmeldungen bitte per E-Mail bis spätestens 16. August an harald.hitzel@web.de. Zu den Kosten für den Höhleneintritt kommt noch die Eigenbeteiligung für die Fahrkarte in Höhe von wahrscheinlich 7,- Euro pro Teilnehmer.


Bilder des Monats

Foto: Harald Hitzel Foto: Harald Hitzel
Negative Schlagzeilen macht einmal mehr die Wuppertaler Schwebebahn und hier im Besonderen die neuen Schwebebahnwagen der Bauart GTW 15 (Baujahr 2015). Die von der Düsseldorfer Firma Kiepe Electric (früher Vossloh Kiepe) entwickelten Wagen fallen seit Monaten durch sehr unruhigen und lauten Lauf auf. Die Fahrgeräusche sind bei vielen Wagen innen und außen derart laut, dass sich die Fahrgäste und Anwohner massiv beschweren. Das größere Problem ist aber, dass die Wagen mit ihren beschädigten Rädern (pro Wagen 8 an der Zahl) die Schienen und das Gerüst beschädigen.

Da noch überhaupt nicht klar ist, was die Schäden an den Rädern verursacht, haben sich die Wuppertaler Stadtwerke dazu entschlossen, die Schwebebahnzüge ab dem Ende der NRW-Sommerferien nur noch am Wochenende verkehren zu lassen. Grund dafür ist, dass ab diesem Zeitpunkt nur noch 10 von 30 Zügen mit einigermaßen pasablen Rädern betriebsfähig sein werden. Mit diesen 10 Wagen ist ein werktäglicher 3-Minuten-Takt nicht möglich. Dauern sollen die Einschränkungen voraussichtlich ein ganzes Jahr. Die Wuppertaler Stadtwerken haben seit Inbetriebnahme der neuen Wagen über 200 Mängel aufgelistet, die vom Hersteller behoben werden müssen. Man stellt sich auf einen langen Rechtsstreit mit Kiepe Electric ein.

Foto: Harald Hitzel Foto: Harald Hitzel
Wegen einer baubedingten Streckensperrung konnte die RB 59 Dortmund - Soest zwischen Dortmund-Hörde und Holzwickede bis zum 22.06. nicht verkehren. Die Züge wurden von Soest nach Schwerte/Ruhr umgeleitet. Fahrgäste in und aus Richtung Dortmund mussten dort in die Züge der RB-Linie 53 von Iserlohn nach Dortmund umsteigen. Um mehr Kapazität auf dieser Strecke anbieten zu können, entschloss man sich an Samstagen (sonst nur Stundentakt) zusätzliche Züge einzusetzen. So pendelte an diesen Samstagen die 218 460 der Westfrankenbahn (ein DB-Region-Netz) mit ehemaligen DB-Nahverkehrswagen (in rot und im Besitz der Centralbahn AG , Basel) zwischen Schwerte/Ruhr und Dortmund Hbf. sehr zur Freude der zahlreich an der Strecke fotografierenden Eisenbahnfotografen. Die Lok wird nur zu außerplanmäßigen Leistungen herangezogen und verkehrt nicht mehr planmäßig im Reisezugdienst.

Sie ist wieder in ihrem Ursprungsanstrich ozeanblau/beige lackiert. Diese Farbgebung erzeugte bei seiner Einführung 1974/1975 bei allen Eisenbahnfans einen Brechreiz, weil keiner mit der "Fehlfarbe" ozeanblau (einer DB-Kreation) etwas anfangen konnte. Heute sind die (noch oder wieder) in dieser Farbgebung lackierten Eisehnbahnfahrzeuge gern fotografierte Objekte und lösen bei ihrem Erscheinen am Horizont Jubelschreie der Fotografen aus - so ändern sich die Zeiten.

Auf dem Foto ist "Conny", wie die Lok getauft wurde, mit ihrer Regionalbahn aus Dortmund Hbf. am 20. Juni 2020 gerade in Schwerte/Ruhr angekommen und wird in wenigen Minuten wieder die Rückfahrt nach Dortmund antreten.