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Terminabsagen

Liebe Mitglieder und Freunde des Flügelrads,

wer von uns hätte noch im Januar dieses Jahres daran gedacht, dass fast unser komplettes Leben zum Frühlingsanfang stillstehen würde? Für die nächste Zeit müssen wir leider unseren Stammtisch, die nächsten geplanten Touren und das Funtreffen in Freiburg absagen.

Bleibt bitte gesund und beachtet die Verhaltensregeln - sie schützen Euch und Eure Mitmenschen.

Liebe Grüße und bis bald!

Bilder des Monats

Foto: Frank Römpke Foto: Frank Römpke
Selbst an der Wuppertaler Schwebebahn geht das Corona-Virus nicht spurlos vorüber. Um alle Fahrgäste daran zu erinnen, dass die öffentlichen Verkehrsmittel in der Stadt nur mit einer Mund- und Nasenschutzmaske benutzt werden dürfen, haben die Stadtwerke ihren neuesten Schwebebahnzug 29 mit einer solchen Maske "verziert". Der Wagen erregt so nicht nur bei den Fahrgästen viel Aufsehen und macht sie darauf aufmerksam, nur mit "Verkleidung" einzusteigen. Frank Römpke fotografierte den Zug am 05. Mai beim Verlassen der Schwebebahnstation "Ohligsmühle" auf seiner Fahrt nach Wuppertal-Oberbarmen.

Foto: Harald Hitzel Foto: Harald Hitzel
DB-Fernverkehr verkauft seine Leistungen ja sehr gern als "grün". Will heißen, der Strom, mit welchem die elektrischen Züge des DB-Fernverkehrs betrieben werden, wird nach eigenen Angaben nur aus umweltfreundlicher "grüner" Energie erzeugt. Im wesentlichen sind dies Wasser- und Windkraft. Um dies auch nach außen hin deutlich zu machen hat man sich dazu entschlossen, alle ICE-Züge mit einer teilweisen grünen anstatt roten Bauchbinde zu versehen. Der so umgestaltete Steuerwagen 808 043 war am Ende des ICE 653 von Köln Hbf. nach Berlin-Gesundbrunnen eingereiht, als er am 24. April 2020 durch Wuppertal fuhr und gerade den Haltepunkt Wuppertal-Steinbeck passiert als ihn Harald Hitzel fotografierte.

Über dem Zug tront die katholische St. Suitbertuskirche in der Wuppertaler Südstadt. Vom Bahnhof Wuppertal-Steinbeck starteten vor über 75 Jahren die Deportationszüge, mit denen Wuppertaler Juden von den Nazionalsozialisten in die Vernichtungslager transportiert wurden. Auf dem S-Bahnsteig erinnert noch heute eine Gedenkplakette an diese furchtbare Geschichte.

Foto: Harald Hitzel Foto: Harald Hitzel
Seit dem Winterfahrplan wurde der schienengebundene Nahverkehr im Westen neu sortiert, zumindest was die Betreiber der verschiedenen S-, RB- und RE-Linien betrifft. Für Wuppertal bedeutete dies, dass die S-Bahnlinie S 9 von Wuppertal nach Haltern am See von DB Regio auf Abellio überging und nur noch alle 30 Minuten anstatt bisher alle 20 Minuten bedient wird. Als "Ausgleich" hat der VRR die neue RE-Linie 49 erfunden, genannt "Wupper-Lippe-Express", die stündlich Wuppertal mit Wesel am Niederrhein verbindet. Die Züge dieser Linie verkehren größtenteils auf dem Linienweg der S 9, halten aber nicht an allen Stationen. Dies führt dazu, dass einige S-Bahnstationen zwischen Wuppertal und Essen jetzt nur noch alle 30 Minuten bedient werden. Leider handelt es sich dabei gerade um die Halte, die an neue geschaffenen Siedlungsschwerpunkten in Velbert liegen.

Wir sehen auf dem Foto einen Zug der RE-Linie 49 auf seiner Fahrt von Wuppertal Hbf. nach Oberhausen-Sterkrade. Am 24. April 2020 endeten die Züge der Linie RE 49 nicht in Wesel, sondern wegen Bauarbeiten bereits in Oberhausen-Sterkrade. Der Zug wurde von Harald Hitzel aufgenommen, als er gerade den Bahnsteig der S-Bahn-Station Wuppertal-Steinbeck passiert.